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Mehr rechtsextreme Propaganda im Netz

Mainz. Jugendliche werden im Internet Experten zufolge immer häufiger zu Gewalt gegen Flüchtlinge, Muslime, Juden oder Homosexuelle angestachelt. Die Zahl rechtsextremer Webauftritte sei von 5.507 im Jahr 2013 auf 6.172 im vergangenen Jahr gestiegen, warnte das Zentrum Jugendschutz.net in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht »Rechtsextremismus online«. »Soziale Netzwerke« seien für Neonazis die ideale Plattform zur Rekrutierung von Anhängern, heißt es darin. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2015, Seite 15, Antifaschismus

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