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Wirtschaftskraft: Osten kann nicht aufschließen

Dresden. 25 Jahre nach dem Anschluss der DDR holt Ostdeutschland nach Einschätzung der Bundesregierung den Abstand zur Wirtschaftskraft im Westen kaum mehr auf. Das geht aus dem Entwurf ihres Jahresberichts zum »Stand der Deutschen Einheit« hervor. Ostdeutschland hat demnach seine Wirtschaftskraft seit 1990 zwar gesteigert. Sie liege aber seit Jahren etwa ein Drittel unter der des Westens. Als Gründe würden die weiter kleinteilige Wirtschaftsstruktur, die niedrigere Exportquote und eine geringe unternehmensgetragene Forschungstätigkeit genannt. Die Erwerbslosenquote ist im Osten mit 9,8 Prozent gegenüber 5,9 Prozent in Westdeutschland fast doppelt so hoch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2015, Seite 2, Inland

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