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Die Vermittlerin

Der von der Stiftung Preußische Seehandlung ausgelobte Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung geht in diesem Jahr an die Münchner Kunsthistorikerin Gabriele Sprigath. In der Begründung des Jurors Christian Demand heißt es, Sprigath beschäftige »sich seit fast vier Jahrzehnten mit der Frage, wie man einem interessierten Laienpublikum einen reflektierten Zugang zur Bildenden Kunst vermitteln kann, ohne dabei in erster Linie auf die Bestätigung autoritativen Wissens abzuzielen«. Sie habe dazu »ein eigenes Veranstaltungsformat entwickelt, die sogenannten Bildergespräche. Diese anderthalbstündigen konzentrierten Werkbetrachtungen« sollten »ausdrücklich nicht belehren«, sondern dazu animieren, den »eigenen Augen zu trauen«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2015, Seite 11, Feuilleton

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