-
03.09.2015
- → Inland
Erneut Polizeiaufmarsch am Kollektiven Zentrum
Hamburg. Der Hof am Kollektiven Zentrum Hamburg (KoZe), der von den Aktivisten genutzt wurde, ist am Mittwoch unter starkem Polizeiaufgebot geräumt wurden. Außerdem wurde mit dem Abriss einer angrenzenden ehemaligen Gehörlosenschule begonnen. Nach Angaben des TV-Senders Hamburg 1 waren mehrere Hundertschaften vor Ort. Auf dem Gelände sollen Wohncontainer aufgestellt werden, die 400 Übernachtungsplätze im Rahmen des Winternotprogramms für Obdachlose bieten sollen, wie die Sozialbehörde mitteilte. Es ist bereits der zweite große Polizeieinsatz am KoZe innerhalb weniger Wochen. Am 27. Juli eskalierte die Errichtung eines Bauzauns um das Gebäude, das nun abgerissen werden soll. Die Aktivisten befürchten die Räumung des Zentrums, für das sie derzeit mit der Stadt über einen langfristigen Mietvertrag verhandeln. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!