Zum Inhalt der Seite

Selbstmordanschlag auf AU in Somalia

Mogadischu. Die islamistische Al-Schabab-Miliz hat einen Selbstmordanschlag auf einen Stützpunkt der Militärmission der Afrikanischen Union (AU) in Somalia verübt. Die Rebellen hätten ein mit Sprengstoff beladenes Auto in das Lager gerammt und seien hineingestürmt, berichteten Augenzeugen und ein somalischer Militärkommandeur. Unbestätigten Berichten zufolge wurden bei dem Anschlag im Bezirk Janaale rund 80 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mogadischu mehr als 20 Menschen getötet. Al-Schabab bekannte sich zu dem Angriff. Die Miliz kämpft seit Jahren gegen die Zentralregierung in Mogadischu und die ausländischen Interventionstruppen, die diese stützen. Derzeit sind 22.000 Soldaten der AU-Staaten im Land stationiert. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2015, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!