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200 Flüchtlinge vor Libyen ertrunken

Zuwara. Rund 200 Flüchtlinge sind nach dem Untergang ihres Schiffes vor der libyschen Küste am Donnerstag ertrunken. Insgesamt hätten sich rund 400 Menschen an Bord befunden, als das überladene Schiff kenterte, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden in der westlibyschen Stadt Suwara. Viele der überwiegend afrikanischen Flüchtlinge seien unter Deck gefangen gewesen. 82 Leichen wurden am Freitag an der Küste angespült. Mindestens 200 Menschen seien gerettet worden, sagte ein Vertreter der Hilfsorganisation Roter Halbmond. Rund 100 weitere würden aber noch vermisst. Die italienische Küstenwache erklärte am Freitag, es seien am Vortag in verschiedenen Einsätzen im Mittelmeer 1.430 Menschen gerettet worden. (Reuters/jW) (Siehe S. 2)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2015, Seite 1, Ausland

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