Zum Inhalt der Seite

Landwirtschaft leidet unter Ertragseinbußen

Berlin. Hitze und Trockenheit sowie die Auswirkungen des Russland-Embargos bringen die deutschen Bauern zunehmend in finanzielle Bedrängnis. »Die Preise sind massiv eingebrochen, und zwar in allen Sektoren«, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, am Dienstag in Berlin. Die Wetterextreme des Frühjahrs und Sommers hätten die Getreideernte im Bundesdurchschnitt um elf Prozent zurückgehen lassen. In den Regionen mit besonders wenig Regen in der Mitte Deutschlands müssten Betriebe sogar Ertragseinbußen von 40 bis 50 Prozent wegstecken. Die Verluste bei den Exporten nach Russland bezifferte Rukwied mit 600 bis 700 Millionen Euro. (dpa/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!