Zum Inhalt der Seite

Ausgeladen

Der jüdische US-Musiker Matisyahu wird auf dem weltgrößten Reggae-Festival, dem Rototom Sunsplash in Spanien, nicht auftreten – die Veranstalter luden ihn aus. Die linksliberale El País (Dienstagausgabe) nannte das einen »gravierenden Akt politischer und religiöser Diskriminierung«; der Jüdische Weltkrongress erklärte, Matisyahu dürfe nicht spielen, weil er Jude sei. Tatsächlich hatten die Veranstalter vom Künstler eine Erklärung verlangt, dass dieser das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat anerkennt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2015, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!