-
21.07.2015
- → Inland
Handwerk will mehr Flüchtlinge ausbilden
Berlin. Die Handwerksbetriebe in Deutschland sind bereit, deutlich mehr jugendliche Flüchtlinge auszubilden. »Die Gesellschaft muss sich für die vielen jungen Menschen einsetzen, die durch Krieg und Vertreibung zu uns kommen. Das Handwerk ist bereit dazu«, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, der Rheinischen Post (Montagausgabe). Die Betriebe wünschten sich jedoch einen »belastbaren Rechtsrahmen«, da sie mit der Ausbildung auch ein Kostenrisiko eingingen, so Wollseifer. Sie erwarteten, dass kein Flüchtling während der dreijährigen Ausbildungszeit ausgewiesen werde. Der Bundestag hat beschlossen, jugendliche Flüchtlinge, die einen Ausbildungsplatz haben, zunächst für ein Jahr zu dulden, unabhängig davon, ob sie asylberechtigt sind oder nicht. Die Duldung soll in jedem weiteren Jahr überprüft werden und nicht für Flüchtlinge gelten, die älter als 21 Jahre sind. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!