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Assange bietet NSA-Ausschuss Hilfe an

Berlin. Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, hat sich dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages als Zeuge angeboten. »Ich würde mich freuen, wenn die Abgeordneten zu mir kämen, um ihre Fragen zu stellen«, sagte Assange dem Spiegel laut einem Vorabbericht zur neuen Ausgabe. Er könne ihnen insbesondere über die US-Listen mit überwachten deutschen Politikern Auskünfte erteilen. Ausschussmitgliedern würde er die unlängst von Wikileaks veröffentlichten Listen auch ungeschwärzt übergeben, so Assange. In den vergangenen Monaten habe es einen erheblichen Nachschub an Geheimdokumenten gegeben. Obwohl er seit über drei Jahren die ecuadorianische Botschaft in London nicht verlassen kann, sieht er Wikileaks stabilisiert. »Wir haben die Kontensperre überwunden«, betonte Assange. »Keiner unserer Mitarbeiter ist im Gefängnis.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2015, Seite 1, Inland

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