Zum Inhalt der Seite

Mindestens fünf Tote bei Gefechten in Ostukraine

 

Donezk. Bei schwerem Beschuss in der Ostukraine sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Drei Frauen seien bei Artilleriefeuer der ukrainischen Armee in der Stadt Horliwka nördlich von Donezk ums Leben gekommen, sagte der Sprecher der Aufständischen, Eduard Bassurin, am Donnerstag Agenturen zufolge. Zudem seien vier Kinder verletzt worden. Eines liege im Koma. Die ukrainische Militärführung berichtete von zwei getöteten Soldaten im Kriegsgebiet innerhalb von 24 Stunden. 13 Armeeangehörige seien verletzt worden, teilte Militärsprecher Andrej Lyssenko in Kiew mit. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko reiste in die Hafenstadt Mariupol, um sich ein Bild von der Lage im Donbass zu machen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezeichnete die Lage dort als besorgniserregend. Beobachter hätten Panzer und Geschütze auf beiden Seiten der Front gesehen, sagte Missionssprecher Michael Bociurkiw in Kiew. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2015, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!