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Kabinett verlängert drei Bundeswehreinsätze

Berlin. Soldaten der Bundeswehr sollen auch in Zukunft im Kosovo, in Mali und vor der libanesischen Küste eingesetzt werden. Am Mittwoch hat die Regierung eine Verlängerung der drei sogenannten Missionen bis Ende 2016 beschlossen. Der Bundestag muss noch zustimmen. An den Einsätzen sind mehrere hundert Soldaten beteiligt. Vorgeblich, um Waffenschmuggel zu verhindern, befinden sich 150 Soldaten vor dem Libanon. Mit bis zu 300 Mann ist die Bundeswehr auch im rohstoffreichen Mali in die Ausbildung der dortigen Armee involviert. Zudem ist die Bundeswehr an einem NATO-Einsatz im Kosovo beteiligt, hier mit einer Personalobergrenze von 1.850 Mann. Der Einsatz soll im Balkanland für Stabilität sorgen, nachdem der Militärpakt 1999 einen Angriffskrieg gegen das ehemalige Jugoslawien geführt hatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2015, Seite 2, Inland

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