Zum Inhalt der Seite

Irak: Schiitenmilizen führen Kampf gegen IS

Bagdad. Im Irak beanspruchen schiitische Milizen die Führung im Kampf um die Rückeroberung der Wüstenprovinz Anbar von der Gruppe »Islamischer Staat« (IS). Der Vorstoß werde von der Miliz geleitet und mit der Armee abgestimmt, kündigte ein Sprecher der schiitischen Freischärler am Dienstag an. IS-Kämpfer hatten die Provinzhauptstadt Ramadi in der vergangenen Woche erobert und die Truppen der irakischen Armee vertrieben. Beobachter warnen, die wachsende Bedeutung der Milizen könne Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten verstärken. Die Provinz Anbar wird mehrheitlich von Sunniten bewohnt, auch der IS gehört der sunnitischen Strömung an. Die schiitischen Milizen werden vom Iran unterstützt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2015, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!