-
15.05.2015
- → Inland
Maaßen sorgt sich um Gunst der US-Dienste
Berlin. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sieht die Zusammenarbeit der deutschen Geheimdienste mit den US-Partnern durch die BND-NSA-Affäre bedroht. »Wenn seit Monaten immer wieder geheime Dokumente an die Öffentlichkeit gelangen, habe ich die Sorge, dass die Amerikaner zögerlicher werden mit der Zulieferung von Informationen«, sagte er am Donnerstag in einem Interview mit dem Sender SWR. »Das kann zu Erkenntnis- und Sicherheitsdefiziten in Deutschland führen.« Deutsche Geheimdienste hätten erheblichen Nachholbedarf in Sachen Technik. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!