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Opposition für Frackingverbot

Berlin. Der Opposition im Bundestag geht ein Gesetzesentwurf zum Fracking von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nicht weit genug. Nötig sei ein gesetzliches Verbot ohne Ausnahme, sagte Hubertus Zdebel (Die Linke) am Donnerstag im Bundestag. Die Technologie sei »eine Gefahr für Mensch und Natur«. Es sei daher »unverantwortlich«, Fracking zu erlauben, selbst unter verschärften Auflagen. Auch Oliver Krischer (Grüne) kritisierte die »Risikotechnologie«. Die Regierung habe ein »Fracking-Ermöglichungsgesetz« vorgelegt, obwohl ein umfassendes Verbot notwendig sei.

Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien ins Gestein gepresst, um durch den Druck Gas oder Öl freizusetzen. Kritiker warnen vor einer Verunreinigung des Grundwassers und Geländeschäden wie etwa Erdrutsche und -beben. In den Gesetzesentwürfen sind Auflagen für das sogenannte konventionelle Fracking vorgesehen, das schon angewandt wird. Das unkonventionelle Fracking oberhalb von 3.000 Metern Tiefe soll verboten werden; allerdings bleiben wissenschaftliche Probebohrungen erlaubt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2015, Seite 5, Inland

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