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Post-Tarifstreit: Kein Durchbruch in Sicht

Siegburg/Bonn. Im Tarifkonflikt der Deutschen Post um neue Arbeitszeiten zeichnet sich in der dritten Verhandlungsrunde bislang kein Durchbruch ab. »Eine Annäherung ist noch nicht in Sicht«, sagte ein ver.di-Sprecher am Dienstag. Vertreter von Unternehmen und Gewerkschaft verhandeln seit Montag im nordrhein-westfälischen Siegburg bei Bonn. Scheitern die Gespräche, könnte die Gewerkschaft zu einem unbefristeten Streik aufrufen. Ver.di fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft reagiert damit auf die Strategie des Konzernvorstands, neue Beschäftigte für weniger Lohn arbeiten zu lassen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2015, Seite 5, Inland

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