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Japans Premier spendet für Kriegsschrein

Tokio. Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe hat dem Kriegsschrein Yasukuni in Tokio eine Opfergabe zukommen lassen. Peking reagierte mit scharfer Kritik. »Wir rufen Japan auf, sich ernsthaft mit seiner brutalen Geschichte auseinanderzusetzen«, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Im Yasukuni-Schrein wird der Seelen japanischer Soldaten gedacht – darunter die von 14 hingerichteten Kriegsverbrechern. Besuche hochrangiger Politiker lösen immer wieder Spannungen mit den Nachbarländern China und Korea aus, die im Zweiten Weltkrieg Opfer der japanischen Aggression geworden waren. (dpa/jW)
 

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2015, Seite 7, Ausland

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