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Irak: Hinweise auf Kriegsverbrechen

Bagdad. Irakische Truppen haben nach Recherchen von Human Rights Watch (HRW) offenbar während ihres Vorgehens gegen die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) Kriegsverbrechen an Zivilisten verübt. Tausende Einheimische seien in den vergangenen Monaten im Westirak vertrieben oder gar entführt worden, berichtete HRW am Sonntag unter Berufung auf Augenzeugen. Häuser seien in Brand gesteckt worden; auch auf Entführungen und Hinrichtungen gebe es Hinweise. Bei den Zivilisten handelt es sich um sunnitische Iraker aus der Provinz Didschala. Insgesamt seien mindestens 3.000 Bewohner von dort vertrieben worden. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2015, Seite 2, Ausland

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