-
26.01.2015
- → Inland
Holocaust: 58 Prozent für »Schlussstrich«
Berlin. Sieben Jahrzehnte nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz will eine große Mehrheit der Deutschen sich nicht mehr mit dem Holocaust beschäftigen. 81 Prozent möchten die Geschichte der Judenverfolgung »hinter sich lassen« und sich gegenwärtigen Problemen widmen. Das geht aus einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zu den deutsch-israelischen Beziehungen hervor, über die Bild am Sonntag berichtete. Immerhin 58 Prozent der Befragten wollen demnach einen regelrechten Schlussstrich ziehen. Bei den 40- bis 49jährigen sagt das jeder zweite, bei den über 60jährigen sind es 61 Prozent. Die Bertelsmann Stiftung stellt die Studie am heutigen Montag vor. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!