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Produktion in Japan wieder profitabel

Tokio. Immer mehr japanische Elektronikunternehmen verlagern wegen der von Regierung und Notenbank gezielt geschwächten Landeswährung Yen Teile der Produktion aus dem Ausland zurück in die Heimat. So will der Kamerahersteller Canon den Anteil der Inlandsfertigung innerhalb von zwei Jahren von rund 40 Prozent auf mehr als die Hälfte aufstocken, wie Konzernchef Fujio Mitarai der führenden japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei (Freitag) sagte. Wegen des gefallenen Yen-Außenwertes können Exportfirmen ihre Waren außerhalb Japans günstiger anbieten.

Die Änderung der Strategie betreffe hauptsächlich High-End-Produkte, einschließlich Kopierer, Kameras und Drucker, erklärte der Canon-Chef. Zuvor hatten auch die Konkurrenten Sharp und Panasonic erklärt, sie wollten ihre Heimatfertigung ausweiten. Fabriken im Ausland sollen aber nicht geschlossen werden. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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