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Gabriel trommelt für Kohlestrom

Stockholm. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will den Ausbau der Braunkohleförderung in der Lausitz vorantreiben - unabhängig von den Verkaufsplänen des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. Im Lausitzer Braunkohlerevier müsse weiter investiert werden: »Der Verkaufsprozess, der da stattfindet, sollte diese Investitionen nach Möglichkeit nicht behindern«, sagte SPD-Chef Gabriel am Sonnabend am Rande eines Treffens mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven nahe Stockholm. Vattenfall plant in der Lausitz bis zu fünf weitere Tagebaue. »Gabriel macht sich für die ungebremste Verbrennung schmutziger Braunkohle stark, während parallel in Lima an einem Weltklimavertrag gearbeitet wird«, kritisierte Greenpeace-Experte Niklas Schinerl. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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