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Diskriminierung von Migranten

Berlin. Migranten werden auf dem Arbeitsmarkt nach eigener Einschätzung in großem Umfang diskriminiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine breit angelegte Studie der Forschungsinstitute IAB und DIW, die am Freitag in Berlin vorgestellt wurde. Über die Hälfte der 5.000 befragten Migranten gab an, aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt zu werden. Am häufigsten sei dies auf dem Arbeitsmarkt sowie bei Ämtern und Behörden der Fall. 54 Prozent erklärten, dass sie bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche schlechter behandelt würden. Besonders Einwanderer aus der Türkei und aus arabisch-muslimischen Staaten leiden demnach unter Diskriminierungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2014, Seite 5, Inland

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