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Rektoren fordern Studiengebühren

Berlin. Die Rektoren der deutschen Hochschulen fordern die Wiedereinführung der soeben im letzten Bundesland abgeschafften Studiengebühren. »Die Hochschulen sind jetzt schon völlig unzureichend ausgestattet. Studienbeiträge können sinnvoll die staatliche Finanzierung ergänzen«, sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, der Süddeutschen Zeitung (Freitag). »Reiche Rektoren verstehen es nicht: Studiengebühren sind asozial«, meint hingegen der Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs). »Die Zivilgesellschaft hat sich eindeutig gegen Bildungsgebühren positioniert«, teilte deren Vorstand Daniel Gaittet am Freitag mit. Von 2005 an hatten sieben westdeutsche Länder Gebühren von meist 500 Euro pro Semester eingeführt. Die Beiträge wurden nach und nach wieder abgeschafft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2014, Seite 4, Inland

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