-
25.09.2014
- → Ausland
China: Funktionär gesteht Bestechung
Peking. Der frühere stellvertretende Leiter der obersten Planungsbehörde in China hat am Mittwoch vor Gericht die Annahme umfangreicher Bestechungsgelder gestanden. Die Ankläger werfen Liu Tienan und seinem Sohn Liu Decheng vor, von Unternehmen umgerechnet 4,5 Millionen Euro für »Gefälligkeiten« erhalten zu haben. Wie das Gericht mitteilte, hat der 59jährige die Vorwürfe zugegeben. Unter den Firmen sei auch ein Unternehmen von Toyota gewesen. Der Funktionär war im Mai des vergangenen Jahres vom zweithöchsten Amt in der mächtigen Planungsbehörde entlassen worden. Eine Verurteilung von Liu Tienan gilt als sicher. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland