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744 Anträge von Opfern rechter Gewalt

Berlin. Vor allem von rechter Gewalt Betroffene nehmen den Entschädigungsfonds für Opfer extremistischer Übergriffe in Anspruch. Von den zwischen 2009 und Ende 2013 gestellten 744 Anträgen bezogen sich 680 auf rechtsextreme Übergriffe, 487 wurden bewilligt. Das geht aus einer am Montag vom Bundestag veröffentlichten Regierungsantwort auf eine Anfrage der Grünen hervor. Der Fonds wurde im Jahr 2001 eingeführt und mit Haushaltsmitteln ausgestattet. Gründungszweck war es, Opfer rechter Gewalt zu entschädigen. Seit 2010 werden islamisch und linksextrem motivierte Übergriffe berücksichtigt. Die Grünen kritisieren, daß damit der Gründungszweck »stark verwässert« worden sei. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2014, Seite 2, Inland

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