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Mollath sagt erstmals in Verfahren aus

Regensburg. Der aus der Psychiatrie entlassene Gustl Mollath hat sein Schweigen vor Gericht gebrochen. Die Vorwürfe der Körperverletzung und Sachbeschädigung wies er am Freitag in dem Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Regensburg zurück. Er äußerte sich erstmals in dem Verfahren zu den Tatvorwürfen. Die Plädoyers dauerten bei jW-Redaktionschluß an. Das Urteil wird in der kommenden Woche erwartet.

Mollath soll 2001 seine Ehefrau körperlich mißhandelt haben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte ihn 2006 wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen, ihn aber in die Psychiatrie eingewiesen. Der Fall hatte eine Debatte über die Zwangsunterbringung in psychiatrischen Kliniken ausgelöst. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2014, Seite 2, Inland

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