Zum Inhalt der Seite

DGB will psychischem Streß vorbeugen

Berlin. Wegen der wachsenden Zahl von Menschen, die mit psychischen Problemen früh aus dem Arbeitsleben ausscheiden, möchte der DGB mehr Arbeitsschutz. »Wir fordern die Bundesregierung auf, das Arbeitsschutzgesetz durch eine Anti-Streß-Verordnung zu präzisieren«, sagte der DGB-Sozialpolitikexperte Ingo Nürnberger in Berlin. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund wurde 2013 mehr als 66000 Beschäftigten eine Erwerbsminderungsrente wegen psychischer Erkrankungen gewährt – über 19000mal mehr als acht Jahre zuvor. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2014, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!