Zum Inhalt der Seite

Popdiva-Konzert in Odessa gestürmt

Kiew. Mit gewaltsamen Protesten haben in der ukrainischen Hafenmetropole Odessa radikale Störer ein Konzert der Popdiva Ani Lorak gestürmt. »Ich habe Angst, ich bin eingeschüchtert. Ich hätte niemals gedacht, daß mir in meinem Land so etwas geschehen kann«, sagte die 35jährige am Montag dem Portal super.ru.

Ermittler teilten mit, daß etwa 200 prowestliche Aktivisten und Ultranationalisten einen Club stürmten, in dem die Sängerin auftrat. Es gab Verletzte. Die Randalierer werfen Lorak vor, daß sie auch in Rußland Konzerte gebe und sich im Ukraine-Konflikt nicht gegen das Nachbarland stelle. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2014, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!