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NATO will Druck ­erhöhen

Marseille. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine verstärkte Militärübungen und die Ausarbeitung neuer Verteidigungspläne angekündigt. Gegenüber der französischen Zeitung Midi Libre vom Sonntag behauptete Rasmussen, Ziel des russischen Präsidenten Wladimir Putin sei es, neue Einflußzonen an den Grenzen Rußlands zu errichten. Die Allianz werde deshalb »die Militärmanöver verstärken und neue Verteidigungspläne ausarbeiten«. Rasmussen erneuerte in dem Interview seine Forderung nach einer Anhebung der Militärbudgets in den 28 NATO-Mitgliedstaaten.

Im Zuge der wachsenden Spannungen haben die russischen Luftstreitkräfte ein Großmanöver mit mehr als 100 Kampfflugzeugen begonnen. An den Übungen des westlichen und zentralrussischen Verteidigungsbezirks seien Kampfjets und Hubschrauber verschiedener Klassen beteiligt, sagte der Luftwaffensprecher Igor Klimow am Montag der Agentur Interfax zufolge. Eine solches Manöver, das sich über drei Verteidigungsbezirke des Riesenreichs erstrecke, gebe es zum ersten Mal. Auch in den NATO-Staaten hatte es zuletzt im Zuge des Ukraine-Konflikts Militärmanöver gegeben.


(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2014, Seite 6, Ausland

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