Zum Inhalt der Seite

Wirtschaft schwach wegen Ukraine-Krise

München. Angesichts der Ukraine-Krise hat das wirtschaftsnahe Ifo-Institut seine Prognose für das Wachstum der Bundesrepublik nach unten korrigiert. »Der Wirtschaftsaufschwung scheint nun eine längere Pause einzulegen«, schreibt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in der Wirtschaftswoche. Die Wachstumsprognosen von zwei Prozent für dieses Jahr und 2,2 Prozent für nächstes Jahr müßten wohl deutlich gesenkt werden. Die Sanktionen gegen Rußland dürften besonders den Maschinenbau treffen. Die Prognose für die als »Schlüsselindustrie« bezeichnete Branche wurde bereits für das laufende Jahr von drei auf ein Prozent gesenkt. Auf ihrem viertwichtigsten Exportmarkt Rußland verzeichneten die Maschinenbauer allein bis zum Mai einen Rückgang von 19,5 Prozent. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2014, Seite 1, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!