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US-Behörde verteidigt qualvolle Hinrichtung

Los Angeles. Nach der qualvollen Hinrichtung eines Doppelmörders in Arizona haben die Behörden des US-Bundesstaats Vorwürfe zurückgewiesen, der Verurteilte habe gelitten. Der Leiter der Strafvollzugsbehörde in Arizona, Charles Ryan, erklärte am Donnerstag (Ortszeit), es gebe bislang »keine medizinischen oder forensischen Beweise«, daß die Hinrichtung verpfuscht worden sei. Eine von der Gouverneurin von Arizona, Jan Brewer (Foto), angeordnete Untersuchung habe ergeben, daß Joseph Wood während der Hinrichtungsprozedur »komatös« gewesen sei und nicht gelitten habe. Der 55jährige Wood war am Mittwoch mit einer bislang kaum erprobten Giftmischung hingerichtet worden und rang nach Angaben seines Anwalts und Augenzeugen zufolge nach Verabreichung der Injektion noch fast zwei Stunden mit dem Tod. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2014, Seite 1, Ausland

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