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NSU-Aufklärung light in Stuttgart

Stuttgart. Der baden-württembergische Landtag hat mit der Aufarbeitung der Verbindungen der rechten Terrorgruppe NSU (»Nationalsozialistischer Untergrund«) in den Südwesten begonnen. Am Dienstag kam erstmals eine Enquetekommission zusammen, die sich mit den Konsequenzen aus der NSU-Mordserie, der Entwicklung des Rechtsextremismus und Gegenmaßnahmen befassen soll. Zu einem Untersuchungsausschuß mit weitergehenden Beweis­erhebungsrechten hatte sich die Politik nicht durchringen können. In Baden-Württemberg starb 2007 als letztes bisher bekanntes NSU-Opfer die Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn. Ihr Kollege Martin A. überlebte den versuchten Doppelmord, bei dem andere Schußwaffen verwendet wurden als bei den neun vorangegangenen Opfern türkischer, griechischer und kurdischer Herkunft. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2014, Seite 4, Inland

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