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Bankräuber streitet Kontakt zum NSU ab

München. Ein verurteilter Bankräuber hat vor dem Münchner Oberlandesgericht Verbindungen zum »Nationalsozialistischen Untergrund« bestritten. Der Häftling aus Sachsen-Anhalt war an mehr als 50 Banküberfällen beteiligt und im NSU-Prozeß als Zeuge geladen. Hintergrund ist die Aussage seines in Polen inhaftierten Komplizen, er habe eine Waffe an den NSU-Helfer Ralf Wohlleben weitergegeben und dafür ein Gerät zum Autoknacken erhalten. Der Zeuge bezeichnete dies als Lüge. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2014, Seite 4, Inland

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