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Indien: Gandhis bieten Rücktritt an

Neu-Delhi. Sonia und Rahul Gandhi haben nach dem katastrophalen Abschneiden bei der indischen Parlamentswahl ihren Rücktritt vom Vorsitz der Kongreßpartei angeboten. Das höchste Parteigremium habe dies aber abgelehnt, sagte der Parlamentsabgeordnete Amarinder Singh am Montag in Neu-Delhi nach einem Treffen der Parteispitze. »Jeder ist verantwortlich«, sagte er. Sonia Gandhi (67) bleibt damit Präsidentin der Partei, ihr Sohn Rahul Gandhi (43) Vizepräsident. Die Kongreßpartei, die die Geschicke Indiens seit der Unabhängigkeit die meiste Zeit über lenkte, hatte bei der Wahl zum indischen Unterhaus so schlecht abgeschnitten wie nie zuvor. Sie hält nur noch 44 der 543 Sitze im Unterhaus. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2014, Seite 2, Ausland

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