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Nigeria verhandelt nicht mit Boko Haram

Abuja. Die nigerianische Regierung hat Verhandlungen mit der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram über die Freilassung von über 200 entführten Schülerinnen kategorisch abgelehnt. Nach einem Treffen mit seinen Sicherheitschefs schloß Präsident Goodluck Jonathan einen Gefangenenaustausch aus. Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau hatte am Montag in einem neuen Video die Freilassung aller seiner im Gefängnis sitzenden Kämpfer gefordert. Als Gegenleistung werde er die Mädchen gehen lassen. Die USA sind inzwischen bei der Suche nach den Mädchen mit bemannten Flugzeugen im Einsatz.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2014, Seite 6, Ausland

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