Zum Inhalt der Seite

Weltweit Proteste bei Fastfoodketten

New York. Nach mehreren Streiks haben Beschäftigte von Fastfoodketten in den USA zu einem weltweiten Protesttag aufgerufen. Am Donnerstag werden Angestellte von Schnellrestaurants in Dutzenden Ländern die Arbeit niederlegen, um ihrer Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen Nachdruck zu verleihen, wie die Organisatoren am vergangenen Mittwoch in New York erklärten. Angestellte in 150 US-Städten würden am 15. Mai streiken; in 33 Ländern seien Protestaktionen geplant, darunter in Japan, Brasilien, Marokko und Italien, teilte die internationale Gewerkschaft IUF mit. Die deutsche Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG) prüft derzeit, wie sie sich an dem Protesttag beteiligt. »Das geht nicht an uns vorbei«, sagte eine NGG-Sprecherin am Donnerstag in Berlin. Sie verwies auf den aktuellen Tarifkonflikt mit den Autobahnraststätten Autogrill sowie die schlechten Arbeitsbedingungen in Filialen der Schnellrestaurantkette Burger King. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!