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Islamisten: Geiseln gegen Gefangene

Paris. Der Anführer der islamistischen »Boko Haram«-Rebellen in Nigeria hat einem Agenturbericht zufolge einen Austausch der entführten Schülerinnen gegen Gefangene angeboten. Der Chef der Gruppierung, Abubakar Shekau, habe dies in einem Video erklärt, in dem auch etwa 100 voll verschleierte Mädchen zu sehen seien, die an einem unbekannten Ort beteten, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag. »Boko Haram« hatte Mitte April rund 250 Mädchen aus einer Schule entführt. Etwa 200 sollen sich noch in der Gewalt der Sekte befinden. Die Gruppe hatte damit gedroht, die Mädchen als Sklavinnen zu verkaufen. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2014, Seite 6, Ausland

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