-
13.05.2014
- → Ausland
Islamisten: Geiseln gegen Gefangene
Paris. Der Anführer der islamistischen »Boko Haram«-Rebellen in Nigeria hat einem Agenturbericht zufolge einen Austausch der entführten Schülerinnen gegen Gefangene angeboten. Der Chef der Gruppierung, Abubakar Shekau, habe dies in einem Video erklärt, in dem auch etwa 100 voll verschleierte Mädchen zu sehen seien, die an einem unbekannten Ort beteten, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag. »Boko Haram« hatte Mitte April rund 250 Mädchen aus einer Schule entführt. Etwa 200 sollen sich noch in der Gewalt der Sekte befinden. Die Gruppe hatte damit gedroht, die Mädchen als Sklavinnen zu verkaufen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland