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BASF setzt weiter auf Rußland

Mannheim/Ludwigshafen. Der weltgrößte Chemiekonzern BASF setzt trotz der Ukraine-Krise weiter auf Geschäfte mit der Russischen Föderation. »Rußland ist wichtig, sehr, sehr wichtig«, sagte Vorstandschef Kurt Bock am Freitag auf der Hauptversammlung in Mannheim. Rund die Hälfte des von der BASF bezogenen Öls und Gases komme von dort.

Die BASF habe kein Interesse an Sanktionen gegen Rußland, dies sei schädlich für die deutsche Wirtschaft, so Bock. Er wies darauf hin, daß die Ludwigshafener für über 90 Prozent ihrer Öl- und Gasinvestitionen in Rußland Bundesgarantien haben. »Ich gehe davon aus, daß wir sie nicht nutzen werden.«

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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