Zum Inhalt der Seite

Israel will keine Verhandlungen

Ramallah/Jerusalem/Teheran. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat die Voraussetzungen für weitere Friedensgespräche klargestellt. Abbas betonte in einer Rede vor dem PLO-Zentralrat in Ramallah, er wolle drei Monate weiterverhandeln, wenn dabei zunächst die Grenzen eines künftigen Palästinenserstaates abgesteckt würden. Während dieser Zeit solle Israel einen völligen Baustopp im Westjordanland und Ost-Jerusalem erklären. Zudem müsse Israel, wie bereits zu Beginn der Verhandlungen Ende Juli vergangenen Jahres zugesagt, eine vierte und letzte Gruppe palästinensischer Häftlinge freilassen. Israelische Regierungsvertreter sagten, die Rede von Abbas stelle das Ende der neunmonatigen Verhandlungen unter US-Vermittlung dar, berichtete die Zeitung Haaretz.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!