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Fehlende Leitungen machen Strom teurer

Frankfurt am Main. Die Bundesnetzagentur rechnet laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung vom Mittwoch mit höheren Stromkosten wegen des schleppenden Ausbaus der Netze. Wenn eingeplante Leitungen fehlten, müsse improvisiert werden, um die Netze stabil zu halten, sagte Behördenpräsident Jochen Homann. Dies treibe die Netzentgelte, die rund 20 Prozent des Strompreises für Haushalte ausmachen, in die Höhe. Vor allem Höchstspannungstrassen würden hinter den Planungen zurückliegen. Laut Bundesnetzagentur seien von 1876 geplanten Kilometern erst 322 fertig gebaut. Der Großteil der im Zuge der Energiewende geplanten 23 Bauvorhaben solle im Jahr 2015 abgeschlossen werden. Laut FAZ hofften die Netzbetreiber, daß sie 2016 zumindest die Hälfte der Leitungen in Betrieb nehmen könnten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2014, Seite 5, Inland

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