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ATTAC-Kritik an Dominanz der Wirtschaft

Frankfurt am Main. Das globalisierungskritische Netzwerk plant Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. »Kommt das Abkommen durch, müssen das die EU-Bürger mit einem massiven Abbau von Verbraucherschutz und Umweltauflagen bezahlen«, sagte ATTAC-Sprecher Roland Süß am Sonntag in Frankfurt am Main bei einer Frühjahrstagung des Netzwerks. Die Öffentlichkeit habe keinen Einblick in den Verhandlungsprozeß, der von Wirtschaftslobbyisten dominiert werde. Um darauf aufmerksam zu machen, plane die Organisation vor der Europawahl eine zweiwöchige Aktionstour durch mehrere deutsche Städte.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2014, Seite 2, Inland

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