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Porno-Löschung nach BKA-Tips

Berlin. Tausende kinderpornographische Angebote aus dem In- und Ausland sind aufgrund von Hinweisen des Bundeskriminalamts (BKA) gelöscht worden. Das geht aus einem Bericht von Bundesinnenministerium und Justizministerium hervor, der den Dortmunder Ruhr Nachrichten (Dienstagausgabe) vorliegt. Am Mittwoch soll der Report vom Bundeskabinett beraten werden. Demnach hat das BKA im Jahr 2012 fast 5500 Hinweise auf kinderpornographische Seiten an die jeweiligen Internetprovider weitergeleitet. Drei Viertel der Hinweise hätten sich auf ausländische Inhalte bezogen. »Von den inländischen Inhalten waren 89 Prozent spätestens zwei Tage nach Eingang des Hinweises beim BKA gelöscht«, heißt es in der Kabinettsvorlage. Nach spätestens zwei Wochen seien die Angebote zu 100 Prozent entfernt gewesen. Bei ausländischen Angeboten lag die Löschquote binnen einer Woche bei 73 Prozent, nach vier Wochen bei 97 Prozent. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2014, Seite 5, Inland

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