Zum Inhalt der Seite

2013 wurden 135 Journalisten getötet

London/Berlin. Ungefähr die Hälfte der im vergangenen Jahr getöteten Journalisten hat in einem Kriegs- oder Bürgerkriegsgebiet gearbeitet. Das geht aus einer Analyse hervor, die das International News Safety Institute (INSI) in London am Dienstag veröffentlichte. Demnach waren von den 134 Reportern, die 2013 bei der Arbeit umkamen, 65 in einem Konfliktgebiet tätig. 69 starben in vermeintlich friedlichen Ländern. Printjournalisten stellen mit 45 Getöteten die größte Gruppe unter den Reportern, die bei der Arbeit starben.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2014, Seite 15, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!