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Kein Betriebsrat bei VW in Tennessee

Chattanooga. Die Beschäftigten des Volkswagenwerks im US-Bundesstaat Tennessee haben es abgelehnt, sich durch die Automobilgewerkschaft UAW vertreten zu lassen. In einer Abstimmung im Werk Chattanooga votierten sie mit 712 zu 626 Stimmen gegen ein entsprechendes Vorhaben der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW), wie der Wahlleiter am Freitag abend mitteilte. Der Konzern verhielt sich in der Abstimmung neutral. VW läßt in dem Werk vor allem den »Passat« bauen. Die Arbeiter hatten zu entscheiden, ob sie künftig von der UAW bei Tarifverhandlungen vertreten werden und damit einen Betriebsrat nach deutschem Vorbild schaffen wollen. Das Vorhaben stieß auf erbitterten Widerstand der örtlichen Republikaner und anderer konservativer Gruppen. US-Präsident Barack Obama warf den Republikaner einen Angriff auf Arbeiterrechte vor. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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