-
10.02.2014
- → Inland
Trauerfeier für Werner Pirker
Wien. Hinterbliebene, Freunde und Kollegen gedachten am Sonnabend in Wien des am 13. Januar in Berlin verstorbenen Publizisten und langjährigen jW-Mitarbeiters Werner Pirker. Vor den etwa 60 Anwesenden ergriffen jW-Chefredakteur Arnold Schölzel, der Verleger und Autor Hannes Hofbauer, der Schriftsteller Erich Hackl und der frühere jW-Chefredakteur Holger Becker das Wort. Der stellvertretende jW-Chefredakteur Stefan Huth trug einen Gruß Rainer Rupps vor, der nicht selbst anreisen konnte. Rupp erinnerte daran, daß er mit Werner Pirker Anfang 1999 in Kontakt kam und damit seine Tätigkeit für jW begann. Rupp war damals wegen seiner Tätigkeit bei der NATO für die DDR-Aufklärung inhaftiert und schrieb Analysen der Vorbereitungen des Paktes auf den Krieg gegen Jugoslawien und dessen Verlauf. Pirker habe als damaliger stellvertretender jW-Chefredakteur und Leiter des Ressorts Außenpolitik seine Texte gern genommen. Er und Pirker hätten in der Auseinandersetzung mit den »Rechtfertigungslügen des verbrecherischen Brüsseler Bündnisses« ganz auf einer Linie gelegen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland