-
03.02.2014
- → Inland
Geringe Nachfrage beim Betreuungsgeld
Berlin. Die Nachfrage nach Betreuungsgeld ist bislang geringer als erwartet: 2013 habe der Bund dafür knapp 16,9 Millionen Euro ausgegeben, heißt es in einer Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine schriftliche Nachfrage der Linksfraktion, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag berichtete. Der Bund hatte insgesamt 55 Millionen Euro für das Betreuungsgeld bereitgestellt. Diana Golze, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, erklärte, das Betreuungsgeld sei »ein familien- und bildungspolitischer Irrweg«. Große Summen würden dafür zurückgestellt und fehlten so für den Kitaausbau. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland