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Lehrmaterial beanstandet

Berlin. Nur ein Drittel der Unterrichtsmaterialien, die Schulen von Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ist von guter inhaltlicher und didaktischer Qualität. Zu diesem Ergebnis kommt die Analyse »Materialkompaß Verbraucherbildung«, die die Verbraucherzentrale Bundesverband am Donnerstag veröffentlichte. Während von den wirtschaftsnahen Medien sogar knapp jedes fünfte durchfiel und »mangelhaft« bewertet wurde, schnitten Bildungsmedien, die von der öffentlichen Hand oder Nichtregierungsorganisationen herausgegeben wurden, deutlich besser ab. Rund drei Viertel dieses Materials wurde mindestens »gut« bewertet. Seit 2010 hat das Projekt 450 Bildungsmedien verschiedener Anbieter zu den Themen Finanz- und Medienkompetenz, nachhaltiger Konsum und Ernährung untersucht. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2014, Seite 4, Inland

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