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Afghanistan I:Mohnanbau floriert

Washington. Seit dem Beginn des Afghanistankriegs im Jahr 2001 ist die Anbaufläche von Mohn für die Drogenproduktion in dem Land auf das 26fache vergrößert worden. Afghanistan drohe, sich in einen Staat der Drogenkriminalität zu verwandeln, warnt der vom US-Kongreß ernannte »Generalinspekteur für den Wiederaufbau« in Afghanistan, John Sopko, in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Zu Beginn des Afghanistan-Einsatzes habe es rund 8000 Hektar Mohn-Anbaufläche gegeben, inzwischen seien es 209000 Hektar. »Weder die Vereinigten Staaten noch die afghanische Regierung scheinen eine klare Strategie zur effizienten Bekämpfung des Drogenhandels zu haben«, so Sopko. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2014, Seite 6, Ausland

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