-
15.01.2014
- → Inland
Kinderarmut: Staat muß handeln
Berlin. Ein Großteil der Bevölkerung ist für die Veränderung politischer Bedingungen, um gegen Kinderarmut in Deutschland vorzugehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap, die das Deutsche Kinderhilfswerk am Dienstag in Berlin vorstellte. Es werde vor allem gefordert, arme Familien mit Lehrmittelfreiheit (97 Prozent) und kostenfreiem Essen in Schule und Kita (86 Prozent) zu unterstützen. Drei von vier Befragten (72 Prozent) sind der Ansicht, staatliche Verantwortungsträger würden wenig tun, um Kinderarmut wirkungsvoll entgegenzutreten. »Kinderarmut kann nur effizient bekämpft werden, wenn alle Maßnahmen mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet werden«, faßte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, die Ergebnisse zusammen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland