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Kinderarmut: Staat muß handeln

Berlin. Ein Großteil der Bevölkerung ist für die Veränderung politischer Bedingungen, um gegen Kinderarmut in Deutschland vorzugehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap, die das Deutsche Kinderhilfswerk am Dienstag in Berlin vorstellte. Es werde vor allem gefordert, arme Familien mit Lehrmittelfreiheit (97 Prozent) und kostenfreiem Essen in Schule und Kita (86 Prozent) zu unterstützen. Drei von vier Befragten (72 Prozent) sind der Ansicht, staatliche Verantwortungsträger würden wenig tun, um Kinderarmut wirkungsvoll entgegenzutreten. »Kinderarmut kann nur effizient bekämpft werden, wenn alle Maßnahmen mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet werden«, faßte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, die Ergebnisse zusammen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2014, Seite 4, Inland

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