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Massenentlassung bei General Motors

São Paulo. General Motors (GM) hat in Brasilien mehr als 1 000 Beschäftigte entlassen. Der US-Autohersteller begründete die Maßnahme im Fabriken-Komplex São José dos Campos mit den Kosten der ältesten der sechs GM-Produktionsstätten in Brasilien, wie die Zeitung Folha de São Paulo am Freitag berichtete. Die Gewerkschaft habe die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten in São José blockiert. Der GM-Direktor Luiz Moan bestätigte die Entlassungen nach einem Treffen mit Finanzminister Guido Mantega. Arbeitervertreter kündigten an, vor Gericht gegen die Stellenstreichungen zu klagen. Das Unternehmen habe ein Abkommen zur Arbeitsplatzwahrung gegen Steuervergünstigungen verletzt. Die Regierung hatte für 2012 und 2013 eine Senkung der Produktionssteuer für die Autoindustrie beschlossen. Ab 1. Januar wird die Steuer schrittweise wieder erhöht. GM steht im brasilianischen Automarkt an dritter Stelle, hinter Fiat und VW, mit einem Marktanteil von 18,17 Prozent. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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